Partner im Porträt
Häuser im Film erleben: Patrick Kinder von Real Image Film im Porträt
Ein Grundriss zeigt, wie groß ein Raum ist. Wie es sich anfühlt, vom Flur in den Wohnbereich zu gehen, zeigt er nicht. Ein guter Hausfilm kann diese Lücke schließen. Bei einem noch unbebauten Grundstück können ergänzende Visualisierungen zeigen, wie ein mögliches Haus dort wirken könnte. In unserer Rubrik „Partner im Porträt“ stellen wir Menschen vor, mit denen wir zusammenarbeiten. Diesmal: den Berliner Filmemacher Patrick Kinder.
Was ein Hausfilm zeigt
Ein Film verbindet, was Fotos nur einzeln zeigen: wie Räume aufeinander folgen, wie Materialien zusammenwirken und wie das Haus auf seinem Grundstück steht. Dabei hält er die Lichtstimmung während der Aufnahme fest – einen Moment, nicht den ganzen Tag.
Von Architektur und Marketing zum Film
Patrick Kinder arbeitet in Berlin. Er bringt einen Marketinghintergrund mit, hat Architektur studiert und sieben Jahre in der Architektur gearbeitet. Über die Kameraarbeit beim Fernsehen kam er zum Film. Seit 2024 produziert er unter dem Namen Real Image Film Immobilienfilme, Imagefilme und Architekturfilme.
Seine Arbeitsweise beschreibt er selbst so: Ein Film beginnt für ihn nicht mit der Kamera, sondern mit einer Idee. Daraus entwickelt er Bildsprache, Aufbau und Format – mit dem Blick aus Marketing, Architektur und Film. Bei Räumen achtet er nach eigener Aussage auf Proportionen, Licht, Materialien und Raumwirkung.
Kamera, Drohne und KI-Visualisierung
Im Haus filmt Patrick mit Kamera und Gimbal, also mit ruhigen, geführten Bewegungen durch die Räume. Drohnenaufnahmen zeigen Grundstück, Ausrichtung und Umgebung des Hauses. Nach eigenen Angaben fliegt er mit Kenntnisnachweis A1/A3 und ist versichert.
KI setzt er dort ein, wo sie aus seiner Sicht einen Mehrwert bringt – etwa um eine mögliche Einrichtung oder ein noch nicht gebautes Haus zu zeigen. Die echte Kamera bleibt dabei die Grundlage. Patrick kennzeichnet KI-Visualisierungen im Film als „Visualisierung“. So können Zuschauer den aufgenommenen Zustand von einer möglichen Einrichtung oder einem geplanten Gebäude unterscheiden.
Warum wir mit Patrick zusammenarbeiten
Patrick gehört zu den Partnern, mit denen wir zusammenarbeiten. Für uns hat er Filme über Baugrundstücke gedreht und darin Häuser als Visualisierung auf das Grundstück gesetzt. So sehen Interessenten, wie ein Haus auf dem konkreten Grundstück wirken könnte, bevor gebaut wird. Wir schätzen seine Kompetenz im Immobilienbereich: Er verbindet Aufnahmen des tatsächlichen Grundstücks mit einer anschaulichen Darstellung einer möglichen Bebauung.
Ein Film aus unserer Praxis
Ein Beispiel ist Patricks Film zu einem Baugrundstück im Kirschgarten in Bernau-Ladeburg. Echte Drohnenaufnahmen zeigen zunächst die Umgebung und dann das rund 495 m² große, noch unbebaute Grundstück zwischen den Nachbarhäusern. Danach wechselt der Film in die Visualisierung: Auf dem Grundstück entsteht ein zweigeschossiges Haus mit hellem Klinker. Auch die Innenräume und der Blick von oben in das aufgeschnittene Haus sind visualisiert und zeigen, wie die Räume angeordnet sein könnten.
Unser Tipp: den Film zweimal ansehen
Schauen Sie einen Hausfilm zweimal an – einmal für den Eindruck, einmal mit dem Grundriss daneben. Verfolgen Sie beim zweiten Mal den Weg der Kamera auf dem Plan: Wie sind die Räume verbunden, welche Wege gehen Sie täglich, wohin zeigen die Fenster?
Ein Film hat Grenzen. Weitwinkelaufnahmen lassen Räume oft größer wirken, Möbel und Licht prägen die Stimmung. Maße und Ausstattung klären Sie deshalb anhand von Grundriss, Bau- und Leistungsbeschreibung und im Gespräch mit uns – am besten bei einem Besuch in unserem Musterhaus in Bernau.
