Wir sehen uns das Angebot Ihres Anbieters an
Zwei Häuser mit derselben Wohnfläche können sich im Preis um 40.000 € unterscheiden – und trotzdem kann das teurere das günstigere sein. Der Unterschied steht nicht im Preis, sondern in der Bau- und Leistungsbeschreibung. Und die liest kaum jemand freiwillig, weil sie vierzig Seiten hat und in einer Sprache geschrieben ist, die nicht für Bauherren gemacht wurde.
Deshalb bieten wir Ihnen an, das mit Ihnen zusammen zu tun. Sie bringen das Angebot mit, das Sie von einer anderen Firma bekommen haben. Wir gehen es durch und sagen Ihnen, was darin steht, was fehlt und was erfahrungsgemäß später zusätzlich berechnet wird.
Was das kostet: nichts. Und was Sie danach tun, ist Ihre Sache. Es kommt vor, dass wir einem Bauherrn sagen, dass das Angebot des Wettbewerbers gut ist. Dann sagen wir das auch.
Warum ein Preisvergleich ohne Leistungsvergleich wertlos ist
Ein Anbieter nennt 320.000 €, ein anderer 355.000 €. Der erste hat Erdarbeiten pauschal angesetzt, Bodenbeläge nur in Bad und Hauswirtschaftsraum vorgesehen, Malerarbeiten nicht enthalten und die Elektroausstattung mit einer Grundausstattung kalkuliert, die für ein Haus dieser Größe knapp ist. Der zweite hat all das konkret beschrieben.
Nach der Bemusterung liegen beide bei ungefähr derselben Summe – nur hat der eine Bauherr die Differenz erst erfahren, als der Vertrag längst unterschrieben war.
Worauf wir schauen
Erdarbeiten und Gründung. Von welchen Bodenverhältnissen geht das Angebot aus? Ist eine Tragfähigkeit beziffert? Was passiert, wenn der Boden schlechter ist?
Der Begriff „schlüsselfertig“. Er ist nicht geschützt. Wir schauen nach, welche Gewerke tatsächlich enthalten sind – Maler, Bodenbeläge, Fliesenhöhe im Bad, Sanitärobjekte, Innentüren, Treppe.
Die Zahlen hinter der Ausstattung. Wie viele Steckdosen, Lichtauslässe und Datendosen? Welche Fenstermarke, welche Verglasung, welche Beschläge? Rollläden enthalten oder nicht?
Was außerhalb des Hauses passiert. Hausanschlüsse, Baustrom, Bauwasser, Außenanlagen – vier Positionen, die zusammen fünfstellig werden können und in vielen Angeboten schlicht fehlen.
Die Vertragsbedingungen. Zahlungsplan, Bauzeitregelung, Sicherheiten in beide Richtungen, Widerrufsbelehrung.
Wie das abläuft
Sie schicken uns die Unterlagen oder bringen sie zum Termin mit: Angebot, Bau- und Leistungsbeschreibung, Grundrisse, wenn vorhanden auch den Vertragsentwurf. Wir sehen sie an und gehen sie anschließend mit Ihnen durch – im Musterhaus in Bernau oder am Telefon.
Was Sie am Ende haben, sind die Fragen, die Sie Ihrem Anbieter stellen sollten, bevor Sie unterschreiben – und ein Gefühl dafür, welche Positionen in einem Hausangebot überhaupt zählen.
Warum wir das machen
Aus zwei Gründen, und beide sind eigennützig genug, dass man sie aussprechen kann. Erstens: Wer einmal eine Leistungsbeschreibung sauber gelesen hat, vergleicht danach anders – und in diesem Vergleich stehen wir gut da, weil unsere seit Jahren öffentlich im Netz steht.
Zweitens: Ein Bauherr, der nach dem Einzug feststellt, dass er 30.000 € mehr gezahlt hat als geplant, ist unglücklich – unabhängig davon, bei wem er gebaut hat. Das schadet der ganzen Branche und am Ende auch uns.