Friesenhaus bauen in Brandenburg – 4 Entwürfe ab 356.300 €
Das Friesenhaus ist die klarste Hausform, die wir bauen: ein einfacher rechteckiger Baukörper, ein steiles Satteldach mit 45°, Klinker an allen Seiten. Kein Schnickschnack, keine Versprünge – die Wirkung entsteht aus Proportion und Material.
KLINKER HAUS aus Bernau bei Berlin baut Friesenhäuser als Massivhaus Stein auf Stein. Unsere vier Entwürfe – Börnicke 1, Börnicke 2, Lindow und Rüdnitz – reichen von 110 bis 150 m² Wohnfläche nach WoFlV und von 356.300 bis 480.000 €, schlüsselfertig inklusive Erdarbeiten und Bodenplatte. Stand 01.05.2026, gültig für Berlin und Brandenburg. Die Preise gelten für die Ausführung mit Verblendmauerwerk; eine Putzfassade kostet dasselbe.
Das Friesenhaus Lindow ist unser Musterhaus. Wer wissen will, wie sich ein 45°-Dach von innen anfühlt und was eine Kombifassade aus Klinker und Putz ausmacht, sieht es dort in echt statt auf dem Bildschirm.
Die Preise gelten für unsere Standardausführung nach Bau- und Leistungsbeschreibung. Gebaut wird trotzdem individuell: Grundriss, Wandaufbau, Dachneigung und Ausstattung lassen sich abweichend vereinbaren.
Was ein Friesenhaus ausmacht
Das Friesenhaus stammt aus Norddeutschland und ist dort aus praktischen Gründen entstanden: Ein steiles Dach lässt Regen und Schnee ablaufen, ein kompakter Baukörper bietet dem Wind wenig Angriffsfläche, und Klinker hält Wetter aus, das Putz zusetzt. Was heute als Stil gilt, war ursprünglich Bauphysik.
Das steile Satteldach. Alle unsere Friesenhäuser haben 45° Dachneigung. Bei einer Traufhöhe von rund 3,5 bis 4,0 m ergibt das Firsthöhen zwischen 7,66 und 8,55 m – ein hoher, schlanker Baukörper mit deutlich sichtbarer Dachfläche. Genau diese Proportion macht die Silhouette aus.
Die Klinkerfassade. Rotbraun beim Börnicke 1, gelb-ocker beim Börnicke 2 – die Farbe verändert den Charakter des Hauses stärker als jedes andere Material. Beim Lindow kombinieren wir Klinker an den Längsseiten mit hellcremefarbenem Putz an den Giebeln.
Der rechteckige Grundriss. Ein Friesenhaus verzichtet auf Anbauten und Vorsprünge. Das Rüdnitz weicht bewusst davon ab: Es hat einen Kreuzgrundriss auf 11,00 × 11,00 m – die repräsentativste Variante der Reihe.
Und die Details. Ein Erker, Sprossen in den Fenstern, ein farblich abgesetzter Dachkasten. Was davon Standard ist und was Aufpreis kostet, sagen wir vor dem Vertrag.
Typische Fragen vor der Planung:
Lässt der Bebauungsplan 45° zu?
Das steile Dach ist der Kern des Friesenhauses – und der Punkt, an dem es baurechtlich scheitern kann. Manche Bebauungspläne begrenzen die Dachneigung nach oben, häufiger begrenzen sie Trauf- und Firsthöhe. Unsere Friesenhäuser erreichen Firsthöhen zwischen 7,66 und 8,55 m bei Traufhöhen um 3,5 bis 4,0 m. Ob das zulässig ist, prüfen wir vor dem ersten Entwurf.
Ist Klinker an dieser Stelle erlaubt?
Manche Bebauungspläne regeln Fassadenmaterial und Farbe mit – teils sind helle Putzflächen vorgeschrieben, teils bestimmte Ziegeltöne. Wo reiner Klinker nicht zulässig ist, kann eine Kombifassade der Weg sein: Beim Friesenhaus Lindow sind die Längsseiten in rotbraunem Klinker und die Giebel in hellcremefarbenem Putz ausgeführt.
Wie nutzbar ist das Dachgeschoss?
Bei 45° Dachneigung steigt das Dach schnell an – das schafft Raumhöhe in der Mitte, aber Schrägen an den Seiten. Wie viel Fläche voll nutzbar ist und nach WoFlV voll zählt, entscheidet die Kniestockhöhe. Unsere Entwürfe bringen 5 bis 7 Zimmer unter. Das Rüdnitz hat zusätzlich eine Galerie, die die Raumhöhe des Daches erlebbar macht.
Passt der Baukörper aufs Grundstück?
Friesenhäuser überbauen wenig: 83 bis 106 m² bebaute Fläche für 110 bis 150 m² Wohnfläche. Bei einer Grundflächenzahl von 0,3 sind das rechnerisch 277 bis 353 m² Grundstück für das Gebäude. Wichtiger als die Fläche ist die Ausrichtung: Ein Friesenhaus hat zwei lange und zwei kurze Seiten. Wie es zur Straße und zur Sonne steht, prägt Grundriss und Wirkung.
Was kostet der Friesenhausstil?
Die Klinkerfassade selbst kostet bei uns keinen Aufpreis – Verblendmauerwerk und Putz stehen zum selben Preis in der Liste. Enthalten sind Verblender bis 900 € brutto je 1.000 Stück. Was kostet, sind die Gestaltungselemente. Ein Beispiel aus unserer eigenen Preisliste steht weiter unten: Der Erker beim Börnicke 1 ist dort klar ablesbar.
Warum Bauherren sich für ein Friesenhaus entscheiden
Eine Form, die funktioniert
Steiles Dach, kompakter Baukörper, Klinker: Das Friesenhaus ist aus dem norddeutschen Wetter entstanden, nicht aus einem Musterbuch. Wenig Angriffsfläche für Wind, schneller Wasserablauf, eine Fassade, die Schlagregen aushält. In Brandenburg mit seinen Nordwestwinden funktioniert dieselbe Logik.
Fassade ohne Anstrich
Eine Klinkerfassade muss nicht gestrichen werden – eine Putzfassade in der Regel alle 10 bis 15 Jahre. Beim Friesenhaus mit seinen großen, ungegliederten Wandflächen fällt das besonders ins Gewicht. Unser Aufbau: 10 cm Verblendmauerwerk, 12 cm Mineralwolle-Kerndämmung WLG 035, 17,5 cm Poroton T18.
Wenig Grundfläche, viel Haus
83 bis 106 m² bebaute Fläche für 110 bis 150 m² Wohnfläche. Der kompakte Rechteckgrundriss nutzt jeden Quadratmeter Baufeld – und lässt entsprechend Garten übrig. Das macht das Friesenhaus auch auf mittelgroßen Grundstücken zu einer realistischen Option.
Massiv gebaut
Poroton-Plansteine, auf der Baustelle gemauert, rund 40 cm Außenwand. Die Geschossdecke über dem Erdgeschoss ist eine massive Stahlbeton-Filigrandecke, Dachschrägen und oberste Decke werden mit 24 cm Mineralwolle WLG 035 gedämmt. Ein Haus, das Wärme speichert – im Sommer wie im Winter.
Musterhaus zum Anschauen
Das Friesenhaus Lindow steht als Musterhaus. Sie sehen dort, wie sich 45° Dachneigung im Dachgeschoss anfühlen, wie eine Kombifassade aus Klinker und Putz wirkt und wie ein 7-Zimmer-Grundriss auf 124 m² funktioniert. Das ersetzt jeden Katalog. Termin einfach im Erstgespräch vereinbaren.
Friesenhaus als Massivhaus bauen
Alles, was hier folgt, ist unser Standard – die Ausführung, auf der unsere Preisliste beruht. Sie ist der Ausgangspunkt, nicht die Vorgabe. Wandaufbau, Wandstärken, Dämmung, Dachform und Dachneigung lassen sich abweichend vereinbaren; jede Abweichung weisen wir vor dem Vertrag einzeln aus.
Die Fassade. 10 cm Verblendmauerwerk im Format WDF, 12 cm Mineralwolle-Kerndämmung WLG 035, 17,5 cm Poroton-T18-Plansteine, tapezierfähiger Innenputz – zusammen rund 40 cm Außenwand. Im Spritzwasserbereich bis etwa 25 cm über Oberkante Bodenplatte kommt Styrodur statt Mineralwolle. Die Verblendsteine wählen Sie bei der Bemusterung; enthalten sind Steine bis 900 € brutto je 1.000 Stück. Verfugt wird mit Vormauermörtel in Naturgrau, auf Wunsch in anderer Farbe.
Das Dach. Satteldach mit 45° Neigung, Konstruktionsvollholz C24 mit etwa 18 % Restfeuchte, als Binder-, Kehlbalken- oder Pfettendach nach Statik. Eingedeckt mit engobierten Tondachziegeln von BRAAS/Lafarge – Rubin 9V in Kupferrot, Braun oder Anthrazit – oder von Röben, inklusive First-, Grat- und Ortgangsteinen, Traufgittern, Unterspannbahn und Sturmklammern. Rinnen und Fallrohre aus Titanzink. Dachüberstand am Giebel etwa 20 cm, an der Traufe etwa 50 cm einschließlich Rinne. Der Dachkasten wird nach Bemusterung endbehandelt, standardmäßig in Weiß, Lichtgrau, Teak, Lärche, Eiche oder Palisander.
Höhen. Traufhöhe je nach Entwurf rund 3,5 bis 4,0 m, Firsthöhe zwischen 7,66 und 8,55 m. Lichte Raumhöhe im Erdgeschoss rund 2,55 m bei Betondecke, im Dachgeschoss ebenfalls rund 2,55 m bei 14 cm Fußbodenaufbau. Ein Geschoss lässt sich um 25 cm erhöhen.
Fenster und Türen. VEKA oder SCHÜCO mit 7-Kammer-Profil, 82 mm Bautiefe, Dreifachverglasung mit Ug 0,6 W/(m²K) und „warmer Kante“. Rollläden mit Aluminium-Lamellen sind enthalten. Fenster im Erdgeschoss und alle über Vordach, Carport oder Garage erreichbaren Fenster im Obergeschoss werden RC2N-konform ausgeführt, die Haustür mit RC2-Beschlag. Bei Verblendmauerwerk werden die äußeren Fensterbänke als Rollschicht ausgeführt – beim Friesenhaus ein charakteristisches Detail.
Dämmung. Dachschrägen und oberste Geschossdecke mit 24 cm Mineralwolle WLG 035, winddicht verklebter Dampfbremse und Gipskarton in Q2. Der Spitzboden bleibt ungedämmt, wird aber mit Rauspund begehbar hergestellt, belastbar bis 100 kg/m².
Haustechnik. Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher ab 180 Litern, Fußbodenheizung in beiden Geschossen mit 35 °C Vorlauftemperatur und Einzelraumregelung, Blower-Door-Test. Photovoltaik, Speicher, Wallbox, Lüftungsanlage oder Erdwärme kommen auf Wunsch dazu.
Unsere vier Friesenhaus-Entwürfe
Börnicke 1 – mit Erker, 110 m²
110,16 m² Wohnfläche auf 83 m² bebauter Fläche, 5 Zimmer, Verblendmauerwerk in Rotbraun. Satteldach 45°, Traufhöhe +3,68 m, Firsthöhe +7,66 m. 373.700 €. Der Erker ist das prägende Element – und sein Preis lässt sich an unserer eigenen Liste ablesen: siehe die Box zum Börnicke 2.
Börnicke 2 – in Gelb-Ocker, 114 m²
114,38 m² Wohnfläche auf 84 m² bebauter Fläche, 5 Zimmer, Verblendmauerwerk in Gelb-Ocker. Satteldach 45°, Traufhöhe ca. 3,52 m, Firsthöhe ca. 7,90 m. 356.300 €. Der Vergleich mit dem Börnicke 1 zeigt, was ein Gestaltungselement wert ist: Das Börnicke 1 ist gut 4 m² kleiner und kostet trotzdem 17.400 € mehr – der Unterschied ist im Wesentlichen der Erker.
Lindow – unser Musterhaus, 124 m²
124,56 m² Wohnfläche auf 92 m² bebauter Fläche, 7 Zimmer – der Entwurf mit den meisten Räumen. Kombifassade: Klinker rotbraun an den Längsseiten, Putz hellcreme an den Giebeln. Satteldach 45°, Firsthöhe +8,10 m. 433.400 €. Dieses Haus steht als Musterhaus. Sie können es besichtigen, statt es sich vorzustellen.
Rüdnitz – Kreuzgrundriss mit Galerie, 150 m²
Rund 150 m² Wohnfläche auf 106 m² bebauter Fläche, 6 Zimmer, Rohbaumaß 11,00 × 11,00 m. Satteldach 45°, Firsthöhe +8,55 m – unser höchstes Friesenhaus. 480.000 €. Der Kreuzgrundriss bricht die klassische Rechteckform bewusst auf und schafft vier Giebelseiten. Dazu eine Galerie, die die Höhe des 45°-Dachs im Innenraum erlebbar macht.
Frei geplantes Friesenhaus
Wenn keiner der vier Entwürfe passt, planen wir Ihr Friesenhaus von Grund auf neu. Nach oben gibt es keine Grenze – wir bauen derzeit mehrere Häuser mit deutlich über 200 m² Wohnfläche. Frei geplant heißt hier vor allem: eigene Fensterteilung, andere Klinkerfarbe, Erker oder Gaube an anderer Stelle, Kombifassade nach Wunsch – und, wenn gewünscht, abweichende Dachneigung und Kniestockhöhe.
Friesenhaus bauen in Brandenburg
Das Friesenhaus stammt aus Norddeutschland, funktioniert in Brandenburg aber aus denselben Gründen: kompakter Baukörper, steiles Dach, Klinkerfassade. Die Bauweise passt zu dem, was hier ohnehin steht – Backstein und geneigte Dächer prägen die Ortsbilder von der Uckermark bis ins Havelland.
Baurechtlich ist das ein Vorteil. Wo sich ein Vorhaben nach § 34 BauGB in die nähere Umgebung einfügen muss, tut sich ein Friesenhaus leicht. Und wo Bebauungspläne nur ein Vollgeschoss zulassen, ist die Bauform mit ausgebautem Dachgeschoss der Weg zu größerer Wohnfläche.
Der Punkt, an dem es klemmen kann, ist die Höhe. Mit Firsthöhen zwischen 7,66 und 8,55 m ist ein Friesenhaus höher als ein Haus mit flacherem Dach. Begrenzt der Bebauungsplan die Firsthöhe, prüfen wir vor der Planung, welcher Entwurf noch passt.
Wir bauen von Bernau bei Berlin aus in der ganzen Region. Zwei unserer Entwürfe tragen die Namen der Orte, für die sie entstanden sind: Börnicke und Rüdnitz, beide im Barnim. Von den 256 dokumentierten Projekten liegen 83 in diesem Landkreis.
Friesenhaus bauen in Berlin und im Berliner Umland
In den Berliner Außenbezirken ist das Friesenhaus seltener als in Brandenburg, funktioniert aber überall dort, wo Einzelhausbebauung mit steilem Dach das Straßenbild prägt – etwa in Teilen von Pankow, Reinickendorf und Rahnsdorf.
Wir haben 26 Häuser in Berlin gebaut und kennen aus diesen Projekten die Fragen der Bezirksämter. Zwei Punkte sind beim Friesenhaus besonders zu prüfen: die zulässige Firsthöhe und mögliche Vorgaben zum Fassadenmaterial.
Dazu kommt die Baustellenlogistik. Ein Massivhaus mit Verblendmauerwerk entsteht in zwei Fassadenschichten auf der Baustelle und braucht Zufahrt, Gerüstfläche und Platz für Material – bei Baulücken und Grundstücken in zweiter Reihe planen wir das vorher durch, nicht während der Bauzeit.
So planen wir Ihr Friesenhaus
Erstgespräch
Wir sprechen über Ihr Grundstück, Ihre Wohnwünsche und Ihren Budgetrahmen – und darüber, ob ein Friesenhaus dort baurechtlich möglich ist. Kostenlos, unverbindlich, ohne Unterschrift danach. Auf Wunsch mit Besichtigung unseres Musterhauses Lindow.
Grundstück prüfen
Wir sehen uns Ihr Grundstück persönlich an: Zuschnitt, Ausrichtung, Zufahrt, Erschließungsstand, Nachbarbebauung und Höhenlage. Beim Friesenhaus zählt besonders die Ausrichtung: Der Baukörper hat zwei lange und zwei kurze Seiten – wie er zur Straße und zur Sonne steht, prägt den ganzen Grundriss.
Baurechtliche Möglichkeiten klären
Wir prüfen den Bebauungsplan: Geschosszahl, Dachform, Dachneigung, Firstrichtung – und vor allem die zulässige Firsthöhe. Mit 7,66 bis 8,55 m sind Friesenhäuser höher als Häuser mit flacherem Dach. Wo der Plan begrenzt, klären wir vorher, welcher Entwurf noch passt.
Bodengutachten einbeziehen
Das Baugrundgutachten wird vor der Unterschrift erstellt, beauftragt von Ihnen, bei Bedarf über unseren Partner für knapp 1.000 Euro. Unsere Gründung ist auf mindestens 250 kN/m² Bodenpressung kalkuliert. Was davon abweicht, wird sofort nach Vorlage der Statik beziffert.
Grundriss individuell entwickeln
Aus Grundstück, Wohnwünschen und Budget entsteht Ihr Grundriss. Die vier Entwürfe dienen als Ausgangspunkt – geändert wird alles, was geändert werden muss. Beim Friesenhaus entscheidet die Kniestockhöhe darüber, wie viel Fläche im Dachgeschoss voll nutzbar ist – und die Fensterteilung darüber, wie das Haus von außen wirkt.
Ausstattung bemustern
Klinker, Vormauermörtel, Dachziegel, Dachkasten, Fenster, Haustür, Fliesen, Sanitär, Innentüren und Treppe werden konkret ausgewählt – vor dem Vertrag. Beim Friesenhaus ist die Klinkerfarbe die wichtigste Entscheidung: Rotbraun wie beim Börnicke 1 oder Gelb-Ocker wie beim Börnicke 2 ergeben zwei völlig verschiedene Häuser.
Kostenbild finalisieren
Jetzt liegen Grundstücksprüfung, baurechtliche Klärung, Bodengutachten, Grundriss und bemusterte Ausstattung vor. Darauf erstellen wir das verbindliche Angebot mit Festpreis für genau diese Ausstattung. Dazu neun Monate Bauzeitgarantie, fünf Jahre Gewährleistung und eine Bankbürgschaft für Gewährleistungsansprüche.
Friesenhaus bauen
Nach Bauantrag und Genehmigung beginnt die Bauphase. Ihr Friesenhaus entsteht Stein auf Stein auf Ihrem Grundstück – mit einem festen Ansprechpartner von der Bodenplatte bis zur Schlüsselübergabe. Die Bauwesenversicherung für Ihr Bauvorhaben schließen wir ab, nicht Sie.
Friesenhaus-Kosten realistisch betrachtet
Unsere vier Friesenhaus-Entwürfe kosten zwischen 356.300 und 480.000 € – schlüsselfertig, inklusive Erdarbeiten und Bodenplatte, Stand 01.05.2026 für Berlin und Brandenburg.
Die Klinkerfassade kostet keinen Aufpreis. Verblendmauerwerk und Außenputz stehen bei uns zum selben Preis in der Liste – beim Friesenhaus ist der Klinker also nicht das, was das Haus teuer macht.
Was kostet, sind die Gestaltungselemente. Unsere eigene Preisliste zeigt das an einem Paar: Das Börnicke 2 mit 114,38 m² kostet 356.300 €, das Börnicke 1 mit 110,16 m² kostet 373.700 €. Das kleinere Haus ist also 17.400 € teurer – der Unterschied liegt im Erker. Wer wissen will, was ein Gestaltungselement wirklich wert ist, hat hier eine Zahl statt eines Gefühls.
Pro Quadratmeter Wohnfläche nach WoFlV liegen die Entwürfe zwischen 3.115 € beim Börnicke 2 und 3.479 € beim Lindow. Das Niveau liegt über unseren anderen Haustypen, und der Grund ist das steile Dach: Bei 45° Neigung liegt viel Fläche unter der Schräge und zählt nach WoFlV nur anteilig oder gar nicht. Nutzbar ist sie trotzdem.
Nicht im Hauspreis enthalten sind Grundstück, 6,5 % Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch, Vermessung, Bodengutachten, Hausanschlüsse und Außenanlagen.
Friesenhaus schlüsselfertig bauen?
„Schlüsselfertig“ ist kein geschützter Begriff – jeder Anbieter füllt ihn anders. Bei uns umfasst er: komplette Planung mit Bauantrag und individueller Statik, Wärmeschutznachweis nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), Erdarbeiten und Bodenplatte, Poroton-Rohbau, Verblendmauerwerk, Stahlbeton-Geschossdecke, Dachstuhl mit 45° und Eindeckung, Dämmung der Dachschrägen, Treppe, Fenster mit Rollläden und RC2N im Erdgeschoss, Haustür, Innentüren, Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung, komplette Elektroinstallation, Estrich, Fliesen in den Nassräumen, Blower-Door-Test und die Bauwesenversicherung, die wir abschließen.
Nicht enthalten sind Malerarbeiten, Bodenbeläge außerhalb der gefliesten Räume, Küche, Außenanlagen und die Hausanschlüsse selbst – unsere Leistung beginnt am Hausanschlusskasten im Haus. Von Ihnen brauchen wir das Baugrundgutachten, den amtlichen Lageplan und die Bestandspläne der Versorger.
Auf Wunsch bauen wir auch bezugsfertig, also inklusive Malerarbeiten, Bodenbelagsarbeiten und Endreinigung.
Für wen eignet sich ein Friesenhaus?
Für Bauherren, die eine klare Form wollen. Das Friesenhaus ist die reduzierteste Hausform, die wir bauen – ein Rechteck, ein steiles Dach, eine Materialität. Wer Anbauten, Erker und Vorsprünge nicht braucht, bekommt hier ein Haus, dessen Wirkung aus Proportion entsteht.
Für Familien. Fünf bis sieben Zimmer, verteilt auf zwei Ebenen. Das Lindow bringt sieben Zimmer auf 124 m² unter, das Rüdnitz sechs auf 150 m² plus Galerie.
Für alle, die in gewachsener Umgebung bauen. Backstein und geneigte Dächer prägen die Brandenburger Ortsbilder. Wo sich ein Vorhaben nach § 34 BauGB einfügen muss, ist das ein handfester Vorteil.
Für Grundstücke mittlerer Größe. Mit 83 bis 106 m² bebauter Fläche braucht ein Friesenhaus wenig Baufeld für viel Haus.
Weniger geeignet ist es, wenn der Bebauungsplan die Firsthöhe eng begrenzt, wenn Sie jede Fläche voll als Wohnfläche gezählt haben möchten – oder wenn Sie moderne, kubische Architektur suchen. Das sagen wir im Erstgespräch, bevor geplant wird.
Häufige Fragen zum Friesenhaus
Was kostet ein Friesenhaus in Berlin oder Brandenburg?
Zwischen 356.300 € und 480.000 € – die Spanne unserer vier Entwürfe, schlüsselfertig inklusive Erdarbeiten und Bodenplatte. Stand 01.05.2026 für Berlin und Brandenburg.
Das Börnicke 2 mit 114 m² kostet 356.300 €, das Börnicke 1 mit 110 m² und Erker 373.700 €, das Lindow mit 124 m² 433.400 € und das Rüdnitz mit 150 m² 480.000 €. Dazu kommen Grundstück, Kaufnebenkosten, Hausanschlüsse und Außenanlagen.
Was macht ein Friesenhaus aus?
Drei Dinge: ein einfacher rechteckiger Baukörper ohne Anbauten, ein steiles Satteldach – bei uns 45° – und eine Klinkerfassade. Die Wirkung entsteht aus Proportion und Material, nicht aus Gestaltungselementen.
Entstanden ist die Form aus praktischen Gründen: Ein steiles Dach lässt Regen und Schnee ablaufen, ein kompakter Baukörper bietet Wind wenig Angriffsfläche, und Klinker hält Schlagregen aus. Bei unseren Häusern ergibt das Traufhöhen von rund 3,5 bis 4,0 m und Firsthöhen zwischen 7,66 und 8,55 m.
Kostet die Klinkerfassade Aufpreis?
Nein. Verblendmauerwerk und Außenputz stehen bei uns zum selben Preis in der Liste. Im Festpreis enthalten sind Verblendsteine bis 900 € brutto je 1.000 Stück, frei Baustelle geliefert.
Bei teureren Steinen oder abweichenden Formaten zahlen Sie die Differenz. Zu beachten: Steine mit einer Wasseraufnahme unter 10 % verursachen einen erhöhten Verarbeitungsaufwand, der zusätzlich berechnet wird. Auch eine Kombifassade aus Klinker und Putz ist möglich – so ausgeführt beim Friesenhaus Lindow.
Welche Dachneigung hat ein Friesenhaus?
Alle vier Entwürfe haben ein Satteldach mit 45° Neigung. Das ist die Neigung, die dem Friesenhaus seine Silhouette gibt – flacher wird daraus ein anderes Haus.
Eingedeckt wird mit engobierten Tondachziegeln von BRAAS/Lafarge oder Röben in Kupferrot, Braun oder Anthrazit. Abweichende Neigungen sind möglich, sofern technisch, statisch und baurechtlich umsetzbar – begrenzt der Bebauungsplan die Firsthöhe, prüfen wir das vor dem Entwurf.
Wie nutzbar ist das Dachgeschoss bei 45° Dachneigung?
Sehr gut in der Mitte, eingeschränkt an den Seiten – das ist die Konsequenz eines steilen Dachs. Bei 45° steigt die Schräge schnell an, dadurch entsteht in der Mitte großzügige Raumhöhe.
Für die Wohnflächenberechnung heißt das: Flächen zwischen 1 und 2 Metern Höhe zählen nach WoFlV nur zur Hälfte, darunter gar nicht. Nutzbar sind sie trotzdem – als Stauraum, Einbauschrank oder Sitzbereich. Wie viel Fläche voll anrechenbar wird, entscheidet die Kniestockhöhe, und die planen wir bewusst mit.
Kann ich das Musterhaus besichtigen?
Ja. Das Friesenhaus Lindow ist unser Musterhaus – 124,56 m², sieben Zimmer, Kombifassade aus rotbraunem Klinker an den Längsseiten und hellcremefarbenem Putz an den Giebeln.
Dort sehen Sie, wie sich 45° Dachneigung im Dachgeschoss tatsächlich anfühlt, wie eine Kombifassade wirkt und wie viel Raum sieben Zimmer auf 124 m² lassen. Einen Termin vereinbaren wir im Erstgespräch.
Brauche ich vor der Planung ein Bodengutachten?
Ja, und bei uns liegt es vor der Vertragsunterzeichnung vor. Sie beauftragen es selbst, bei Bedarf über unseren Partner für knapp 1.000 Euro – damit gehört das Dokument Ihnen und nicht uns.
Unsere Gründung ist auf eine zulässige Bodenpressung von mindestens 250 kN/m² kalkuliert. Reicht der Baugrund nicht aus, werden tieferer Bodenabtrag oder Bodenaustausch nötig. Was daraus folgt, ist Teil des vereinbarten Preises – nicht Teil einer späteren Nachforderung.
Baut KLINKER HAUS auch frei geplante Friesenhäuser?
Ja. Wenn keiner der vier Entwürfe passt, planen wir Ihr Friesenhaus von Grund auf neu. Nach oben gibt es keine Grenze – wir bauen derzeit mehrere Häuser mit deutlich über 200 m² Wohnfläche.
Frei geplant heißt hier: eigene Fensterteilung, andere Klinkerfarbe, Erker oder Gaube an anderer Stelle, Kombifassade nach Wunsch, andere Kniestockhöhe – und, wenn gewünscht, ein abweichender Wandaufbau. Das Rüdnitz zeigt, wie weit das gehen kann: Es bricht mit dem Kreuzgrundriss bewusst die klassische Rechteckform auf.
Ihr Friesenhaus in Berlin oder Brandenburg
Ein Friesenhaus ist die Entscheidung für Klarheit: ein einfacher Baukörper, ein steiles Satteldach, eine Klinkerfassade, die nie gestrichen werden muss.
Vier Entwürfe von 110 bis 150 m² Wohnfläche, 356.300 bis 480.000 €. Massiv Stein auf Stein, mit Verblendmauerwerk zum selben Preis wie Putz. Jeder Entwurf ist ein Ausgangspunkt – geplant wird für Ihr Grundstück.
Und einen davon können Sie sich ansehen: Das Friesenhaus Lindow ist unser Musterhaus.
Seit 1998 haben wir fast 600 Massivhäuser in Berlin und Brandenburg gebaut. Bei Google bewerten uns Bauherren mit 4,81 von 5 Sternen. Wenn Sie wissen möchten, welche Firsthöhe Ihr Bebauungsplan zulässt und was Ihr Friesenhaus kosten würde: Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.