Terrassentüren

Was sind die Unterschiede?

Bei Bau eines Hauses oder im Zuge einer Sanierung kommt auch die Frage welche Terrassentüren soll eingebaut werden. Meist fällt heutzutage die Entscheidung zwischen einer Hebeschiebetür (HST) und einer Parallel-Schiebe-Kipp-Tür (PSK). Doch worin unterscheiden sich die beiden Terrassentüren eigentlich und vor allem was sind die jeweiligen Vor- beziehungsweise Nachteile?

Barrierefrei

Ein großes, immer aktuelles Thema ist eine möglichst barrierefreie Bauweise, um die Flexibilität der eigenen Immobilie zu erhöhen. Und hier ist auch einer der ersten unterschiede den PSK-Türen sind im Gegensatz zu Hebeschiebetüren aufgrund ihrer ganz speziellen Konstruktion niemals barrierefrei, denn sie verfügen über eine mehr oder weniger hohe Bodenschwelle. Wer auf einen komfortablen Zugang zur Terrasse Wert legt oder auf Gehilfen beziehungsweise einen Rollstuhl angewiesen ist, sollte daher auf jeden Fall zur Hebeschiebetür greifen.

Gab es früher noch bedenken In puncto Schlagregendichte tun sich beide Modelle heutzutage wenig. Noch vor einigen Jahren galten PSK-Türen grundsätzlich als dichter, heutige Hebeschiebetüren sind aber in der Lage, mit der ausgezeichneten Dichtheit mitzuhalten.

Lüften

Ein deutlicher Unterschied besteht allerdings im Mechanismus. Der Flügel einer PSK-Tür kann zum Lüften ganz praktisch gekippt werden, was bei einer Hebeschiebetür nicht der Fall ist. Hier gibt es nur die beiden Varianten “auf” oder “zu”. Dafür können hier aber wiederum größere Elementbreiten realisiert werden, was bei modernen Neubauten besonders reizvoll ist.

Fazit

Preislich ist die PSK-Tür sicherlich die günstigere Alternative. In puncto Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit liegt jedoch wieder die Hebeschiebetür vorn, so dass Sie vor dem Kauf in aller Ruhe abwägen sollten, welche Kriterien Ihnen bei der Auswahl besonders wichtig sind.

Quelle: Schapler Fenster und Sonnenschutz GmbH; http://www.schapler.de/einbruchschutz.html (abgerufen am 02.03.2017)